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Pänti, so wird das Gurmukhi-Alphabet im Panjabi genannt, bedeutet wörtlich 35. Dies entspricht der Anzahl der Buchstaben. Der Guru Granth Sahib ist in der Gurmukhi-Schrift verfasst; auch die darin verwendeten Zahlen entstammen dieser Schrift. Die Entwicklung dieser Schrift wird der Tradition nach dem zweiten Nanak Guru Angad zugeschrieben. Er soll aus bereits bestehenden Schriften (Brahmi, Lahnda, Devanagri) die Gurmukhi-Schrift entwickelt haben. Gurmukhi heißt aus dem Munde des Gurus. Im indischen Teil des Panjabs wird überwiegend Panjabi gesprochen, geschrieben wird in der Gurmukhi-Schrift. In Pakistan sprechen über 75% der Bevölkerung Panjabi, im Schriftgebrauch wird allerdings vornehmlich das Schahmukhi verwendet.
Die hier vorgestellte Aussprache stellt lediglich eine Annäherung dar. Um die Laute der Buchstabe zu lernen ist es unerlässlich, sich diese von einem Muttersprachler laut aufsagen zu lassen. Hilfreich sind auch unten angeführten Lern-Videos.
Aussprache der einzelnen Buchstaben
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Erläuterungen: * bedeutet: Dieser Buchstabe wird kaum verwendet und kann mehr oder weniger vernachlässigt werden. Zudem ist es schwer, eine angemessene Aussprache im Deutschen zu finden. + bedeutet: Bei Aussprechen muss die Zunge zügig von oben nach unten geschlagen werden. Dabei ist wichtig, dass die Zunge locker bleibt. Die Aussprache ist für Anfänger nicht einfach. # bedeutet: Die Aussprache sollte aspirativ erfolgen, so wie beim englischen Wort this.
Wenn unter dem s ein Punkt ist, ändert sich die Aussprache zu sch. Ein Punkt unter dem j wird zu z.
Hier der Beispielsatz “Mein Name ist Sukhwinder Kaur.” (Aussprache: Meera Naam Sukhwinder Kaur hä):
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Es ist zu erkennen, dass die einzelnen Buchstaben unterhalb einer Linie angeordnet werden. Vokale (langes u, o, i, a, ä; kurzes e, u, i) und Nasale werden durch zusätzliche Zeichen über, unter, vor oder nach den Buchstaben ersichtlich. Vokale können niemals alleine stehen, sie kommen nur in Verbindung mit einem Buchstaben vor. Für das folgende Beispiel haben wir das M genommen:
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