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Der Darbar Sahib um 1854 in Amritsar aus Sicht des englischen Malers William Carpenter. Der Panjab befindet sich zu diesem Zeitpunkt unter der Herrschaft der Briten. Geht man davon aus, dass dieses Bild in etwa die damalige Realität wiedergibt, dann fällt bei einem Vergleich des damaligen Innenlebens mit heute die ausgeprägte Schlichtheit auf. Weder ist der Guru Granth Sahib mit einem vergoldeten Baldachin und einer Umzäunung versehen, noch liegen Kränze, Blumen und andere Gegenstände vor diesem. Auch ist keine Spendenbüchse in dem Raum platziert. Die Sänger verwenden die damals populären Instrumente, Rabab und Tabla und bilden im Gegensatz zu heute keine abgesonderte Einheit sondern sind Teil der Gemeinde. Sogar ein kleines Kind sitzt in der Nähe der Sänger; ein unvorstellbares Bild heutzutage. Es handelt sich wohl um eine kalte Jahreszeit, die Frauen und Männer tragen über den Kleidern die in Indien beliebten Wolldecken.
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